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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das letzte Wort: beim sogenannten Sanierungserlass hat laut Bundesfinanzhof nicht die Finanzverwaltung, sondern allein der Gesetzgeber das Recht, eine Entscheidung zu treffen – alles andere sei rechtwidrig.

Jeder für sich: wenn Ehegatten oder Paare ein Arbeitszimmer gemeinsam nutzen, kann jeder Steuerpflichtige die Aufwendungen für das Arbeitszimmer einzeln geltend machen.

Lieber nicht locker: bei der Ein-Prozent-Regelung spielt nicht der Kaufpreis, sondern der Bruttolistenpreis eine Rolle. Eine lockere Handhabung des Listenpreises kann Folgen haben.

Eine gute Sache: die Finanzverwaltung ist bei der Ausstellung von Einzel-Zuwendungsbestätigungen etwas großzügiger geworden.

Gerne weisen wir an dieser Stelle nochmals auf unsere Veranstaltung mit Dr. Herbert Henzler hin – wir freuen uns auf einen ganz besonderen Abend gemeinsam mit Ihnen!

Herzlichst

Ihr
Otto Kieninger und Joachim Vogel
Sanierungserlass
rechtswidrig & erschwert
Der Große Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hält den sogenannten Sanierungserlass der Finanzverwaltung für rechtswidrig. Damit kann die Steuer auf Sanierungsgewinne nicht mehr ohne weiteres erlassen werden. Dies erschwert die Sanierung insolvenzbedrohter Unternehmen.>> mehr
Arbeitszimmer
gemeinsam & personenbezogen
Nutzen Ehegatten oder Paare ein Arbeitszimmer gemeinsam, kann jeder von ihnen den steuerlichen Höchstbetrag von 1.250 EUR jährlich geltend machen.>> mehr
Ein-Prozent-Regel
realistisch & abrufen
Bei der Ein-Prozent-Regelung wird grundsätzlich nicht der Kaufpreis, sondern der ursprüngliche Bruttolistenpreis zugrunde gelegt.>> mehr
Spenden
direkt & weiterleiten
Die Weitergabe eines gesammelten Geldbetrags, zum Beispiel anlässlicher einer Veranstaltung, einschließlich Namensliste berechtigt bisher einen Verein nicht zur Ausstellung von Einzel-Zuwendungsbestätigungen an die jeweiligen Gäste. Die Finanzverwaltung lässt nun jedoch insgesamt vier Möglichkeiten zu, bei denen dies doch „erlaubt“ ist.>> mehr
pauschal
Ein Urteil des Bundesfinanzhofs schränkt die Steuerfreiheit für Sonntagszuschläge, Feiertagszuschläge und Nachtzuschläge ein, wenn Bereitschaftsdienste pauschal vergütet werden.
beachten
Wir hatten in unserem letzten Newsletter bereits darauf hingewiesen: bitte beachten Sie bei der umsatzsteuerlichen Zuordnung von gemischt-genutzten Gegenständen die Frist bis zum 31. Mai 2017, um den Vorsteuerabzug geltend zu machen.
steuerfrei
Wenn beim Tode eines Elternteils zum Beispiel der Sohn das Haus erbt, dann ist die Erbschaft des Hauses nur dann steuerfrei, wenn er selber das Haus bewohnt. Wenn der noch lebende Elternteil kostenlos in dem Haus weiter wohnt, führt dies zum Verlust der Steuerbefreiung.
grundsätzlich
Krankgeschriebene Mitarbeiter sind grundsätzlich nicht verpflichtet, im Betrieb zu erscheinen, um an einem Personalgespräch teilzunehmen.
Kanzleinews
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17
Anteil der Start-ups, die ihren Hauptsitz in Berlin haben, in Prozent.
6,4
Anteil der Start-ups, die ihren Hauptsitz in Hamburg haben, in Prozent.
Quelle: brand eins Wirtschaftsmagazin
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